Was ist eine ICSI?

 

Bei der intracytoplasmatischen Spermieninjektion, kurz ICSI, werden der Frau nach einer Hormonstimulation mehrere reife Eizellen entnommen. Unter einem speziellen Mikroskop wird dann ein einzelnes Spermium in eine dünne Pipette aufgezogen und direkt in die Eizelle eingebracht. Gelingt die Befruchtung, können zwei bis drei Tage später Embryonen in die Gebärmutter übertragen werden.

Mithilfe dieses Verfahrens soll ungewollt kinderlosen Paaren geholfen werden, bei denen der Mann zu wenige oder zu träge Spermien produziert. Die einzelnen, funktionstüchtigen Spermien werden dabei direkt aus dem Hodengewebe gewonnen. Allerdings liegt die Schwangerschaftsrate nach einer ICSI derzeit nur bei etwa 20 Prozent. Das wollen die Wissenschaftler der Universit&aumlt Bonn ändern.